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Erfahrungen und Fahrberichte mit dem PHEV (Plug- In- Hybrid)

Gand-Alf

Forenfan
hallo liebe Cupra- Gemeinde,

der Formentor und der Leon bzw. Leon Sportstourer werden als Plug- In- Hybrid (Rekuperation und externe Stromversorgung) angeboten. Den ROC (1.0, 1.5 und 2.0 L) gibt es nur als reinen Verbrenner. Der PHEV (plug-in hybrid electric verhile) ist für mich also ein "neues" Thema. Obwohl der 1.5 TSI ACT in einem bestimmten Lastbereich Zylinder 2 und 3 "abschaltet" (die Kolben laufen weiter, die Ventil- und Zündsteuerung wird ausgesetzt) und so schon recht sparsam unterwegs ist (auf insges. bisher knapp 60 tkm 7,1 L/100km, nach WLTP 6,6 L/100km), interessiert mich der "Quantensprung" zum Hybrid.

Wie sind Euere Erfahrungen mit dem PHEV, was Verbrauch, Zuverlässigkeit, Fahrverhalten, Technik, u.s.w. bzw. auch die Perepherie, wie z.B. die öff. und priv. Ladeinfrastrutur angeht ?
 
Last edited by a moderator:
Moin, wenn ich meinen habe, werde ich dir hier gerne mal meine Eindrücke hinterlassen, dauert aber leider noch etwas.
 
Der Verbrauch ist abhängig vom Nutzungsverhalten, je kürzer die Strecken, umso eher lohnt sich der Hybrid. Bei Langstrecken ist der FVL PHEV nicht günstiger im Verbrauch.

Ich habe mich trotz vorwiegend ganz kurzen Strecken gegen den Hybrid entschieden, weil ich keine Ahnung habe, ob es unbedingt gut für den Verbrennungsmotor ist wenn er nur 1 mal monatlich gebraucht würde (bei 100 km Reichweite des FL und der Möglichkeit zu laden wahrscheinlich eher 1-2 Mal im Quartal).
 
Hallo,
Super Verbrauch 👍
Ich überlege immer noch. Keine Ahnung was ich kaufen soll.😫 Natürlich ist es auch eine Kostenfrage. Bei uns in Österreich ist ja alles anders besteuert. Fahre zur Zeit einen 14 Jahre alten Seat Leon mit dem ich super zufrieden bin, aber schön langsam wird es Zeit mich um zu schauen. Hab bis jetzt mit ein paar Autoverkäufer gesprochen u jeder sagt, wenn man keine Lademöglichkeit weder zu Hause noch in der Firma hat, dann Finger weg von einem Plug in. Was meint ihr? Ist das so? Teilt ihr die Meinung? Wäre super ein paar Antworten zu bekommen. Ich nutze das Auto nur Privat, pendel pro Tag 60km , weil ich in Niederösterreich Nähe von Baden wohne u nach Wien zur Arbeit muss.

Lg Pezi
 
Also ich hatte die letzten 3 Jahre einen PHEV.

Meine Empfehlung ist tatsächlich auch, dass sich ein PHEV nur lohnt, wenn du privat die Möglichkeit zum Tanken an einer Wallbox hast bzw. auf Arbeit/Geschäft die Möglichkeit hast.

Öffentliche Ladestationen sind zwar eine Möglichkeit, aber tatsächlich auch teuer ohne entsprechenden Vertrag, der die Ladekosten senkt.

Es kommt aber tatsächlich auf jeden seine private Situation und auch das Fahrprofil an.

Ich selbst musste immer an öffentlichen Ladestationen laden. Das war auch in den ersten beiden Jahren noch ok, dann wurde es teurer und auch die Belegung der Ladesäulen war oft nicht mehr zufriedenstellend. D.h. die Säulen waren öfters besetzt, als frei.

Das führte dann dazu, dass ich im letzten Jahr eigentlich hauptsächlich nur noch mit Benzin gefahren bin und kaum noch an eine Ladesäule gefahren bin.

Wenn sich hier in Deutschland nicht merklich die Ladeinfrastruktur bessert, dann wird das 2030/2035 eh nichts mit reinen E-Autos.

Auf Grund der aktuellen Gesamtlage fahre ich seit 3 Jahren nur noch Fahrzeuge im Privatleasing, da ich das Risiko nicht mehr selbst tragen möchte, wenn wir dem Gesetzgeber weiter voll ausgeliefert sind und mab nur auf Elektro alles auslegt und keine/kaum Alternativen fördert.

Klingt vlt. hart, ist aber meine persönliche Meinung.
 
Keine Ahnung was ich kaufen soll.😫
Wenn "kaufen" wortwörtlich ist, dann solltest du dir das beim PHEV echt überlegen.
Ob man jetzt einmal in Jahr bei der Kfz Steuer sparen kann oder sich tiefer in die Tasche greifen muss, das verliert sich... PHEV musst du schon elektrisch fahren, damit es sich lohnt, d.h.: Laden

Der Hybrid hat bis zu 100km Reichweite elektrisch, hieße bei deinem Fahrprofil tägliches Laden. Sonst bräuchtest du ein reines E Fahrzeit mit ein paar hundert km Reichweite. Ob das für dich praktikabel ist, ist halt sehr individuell.

Ich war seit letztem Jahr auch auf der Suche für einen Kauf. PHEV habe ich mir dabei überhaupt nicht angesehen, Mietwohnung ohne jegliche Lademöglichkeit. Für noch mehr Geld dann erst etwas installieren lassen, ne, kommt für mich beim Mieten nicht in Frage.
Auch keine Lust, meinen Alltag (Familie, 2 Kinder, Kita und Schule) noch komplizierter zu machen weil ich das Laden noch einplanen muss. Will mich auch nicht drauf verlassen müssen, dass die Säule beim Lidl gerade frei ist.. oder wie es mit dem Laden dann klappt (ob überhaupt, oder wie schnell überhaupt?)... stehst du unterwegs gerade an der Säule, die mit einem deiner Karten oder Apps kompatibel ist?

Laden...Batterie..Langlebigkeit??
Kosten für Wartung und Instandhaltung..?
Schau allein mal hier in den Thread zu den "komisch" abgenutzten Bremsen bei den PHEVs, weil die Rekuperation so sehr bremst und die eigentlichen Bremsscheiben "vergammeln"..

Sooo viele Wackelfaktoren, dazu das Fahrzeug auch noch teurer.

Mein Fahrprofil würde super passen, nur paar Büro Tage in der Woche (vom Start Rand ins Zentrum) und halt Einkäufe oder Kids..

Hatte dann den Mildhybrid als Kombi, war bei mir ein REINFALL in vielerlei Hinsicht, jetzt wird es der 2.0TSI mit 150kw, sicher oversized, aber - auch wenn nicht mal "meine" Politik ist - wird der Verbrenner hierzulande so schnell kein Auslaufmodell.. falls in 10 Jahren nur noch E's von Band rollen sollen, wird meiner vielleicht wieder mehr Wert 😅 Wer weiß was dann ist, vllt tausche ich dann TSI gegen E, aber bis dahin hab ich meine Ruhe.

Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen oder erleichtern, ist höchst individuell..
 
Last edited:
@pezibär_22 ich also PHEV Fahrer muss mich den beiden auch anschließen, wenn du nicht die Möglichkeit hast, "günstig" zu laden und das möglichst auch täglich, lohnen sich die Mehrkosten nicht. Bei uns in D ist zudem nicht unbedingt die Infrastruktur das Problem, sondern die Kosten fürs öffentliche Laden, aktuell bezahlt man für 100km rein elektrisch fahren mehr, als wenn man mit einem Verbrenner paar Liter tankt. (je nach Fahrzeug und Motor und fahrweise)

Ich bin super zufrieden, fahre ihn aber zu 90% rein elektrisch und das merke ich auch wenn ich ungefähr mal alle 2 Monate für 50€ tanken muss.
Ist der Akku leer, dann verbraucht er auch mehr....
Auf der Autobahn liegt mein Benzin Verbrauch im Schnitt zwischen 2,5-3,5 Liter auf 100 km.
 
Hey,

hat jemand Erfahrungen mit dem PHEV im Anhängerbetrieb machen können?
Bei mir ist es der VZ333 geworden und ich bin auch glücklich mit der Entscheidung, weil ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte das Auto zu laden und ich meinen Wohnwagen doch häufiger mal bewege usw.

Allerdings spielt meine Schwester nun auch mit dem Gedanken, allerdings fährt sie mit dem Wohnwagen nur einmal im Jahr durch die Gegend. Wir hatten vor zwei Jahren das Problem, dass sie mit ihrem Peugeot 308 (3-Zyl) auf dem Brenner fast rückwärts gefahren wäre :ROFLMAO:
Jetzt kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, dass ein 1.5er als Hybrid da wirklich eine bessere Figur macht.

Weiß einer was oder hat mal was gesehen oder gerochen? :p
 
Erfahrungen habe ich selbst nicht, aber hier gibt's auch Leute die im Terramar "nur" den eTSI mit seinen 1.5L fahren - mit AHK. Ob dort nur ein Fahrradträger* montiert wird oder mehr kann ich nicht sagen.

Beim Leon hat der 1.5er 250nm Drehmoment und 150 PS. Als PHEV sind es 150 oder 177PS, Drehmoment unverändert. Im Hybrid Modus werden daraus bis zu 350 bzw. 400nm. Die Angaben habe ich so aus der Preisliste, da steht noch "kurzzeitig" dabei...
Ich weiß jetzt nicht, was die eine Gesamt Reichweite ein PHEV im Hybrid Modus schafft und ob dieser Leistung dann im Hänger Betrieb konstant bleibt oder es bei der Angabe nur um den "E Boost" beim Beschleunigen geht?

Es heißt ja oft, dass nur die Nutzung der Klimaanlage schon auf den Akku geht - ist die Frage, wie stark ein Hänger denn Akku leer säuft..?
 
Meine große Angst wäre, mit so einem Fahrzeug, was ja mit 177 PS und 400 Newton auf dem Papier ganz gut klingt, auf dem Brenner, mit einer maximalen Steigung von 12%, keinen "Tropfen" mehr im Akku zu haben. Dann hat man plötzlich nur noch einen wahnsinnig schweren 1.5 Liter Benziner mit 'nem Anhänger dran.:oops:
 
Auch damit kommst du den Berg hoch. 177 PS sind jetzt auch nicht wenig. Ging ja früher mit 75 PS in 1.6er Saugern auch, die Autos waren zwar leichter, aber auch nicht bloß halb so schwer.😉
 
Ich finde es überraschend, dass Cupra seine Hybride auf max. 220 km/h drosselt.
Zuerst dachte ich, es liegt daran, dass der E-Motor die nötige Leistung zusteuern muss und deshalb „geschont“würde. Aber Audi zeigt mit dem A3 45 TFSI E Sportback, dass 237 km/h möglich sind, gleiche Technik, also eine reine Drosselungspolitik?
Schaut man sich die Sekundärantrieb Technikdaten an, wird bei Audi der Benzin Motor mit 237 km/h angegeben, der Formentor mit 210 km/h.
Der Audi ist gerade mal 57 kg leichter, 0-100 wird mit 6,2 s angegeben.
Also alles nur Firmenpolitik bei VAG?
 
Es ist wohl richtig, dass es Firmenpolitik ist, um einen gewissen Ausstattungs- bzw. Technikabstand zu haben. Man benötigt ja auch Gründe für die Preisunterschiede der verschiedenen Marken im VAG Konzern.
 
Ich finde es überraschend, dass Cupra seine Hybride auf max. 220 km/h drosselt.
Zuerst dachte ich, es liegt daran, dass der E-Motor die nötige Leistung zusteuern muss und deshalb „geschont“würde. Aber Audi zeigt mit dem A3 45 TFSI E Sportback, dass 237 km/h möglich sind, gleiche Technik, also eine reine Drosselungspolitik?
Schaut man sich die Sekundärantrieb Technikdaten an, wird bei Audi der Benzin Motor mit 237 km/h angegeben, der Formentor mit 210 km/h.
Der Audi ist gerade mal 57 kg leichter, 0-100 wird mit 6,2 s angegeben.
Also alles nur Firmenpolitik bei VAG?

Wo hast Du diese Information her das diese Fahrzeuge auf 220 km/h gedrosselt sind?
 
Nein, wichtig sind sie für mich persönlich nicht, Beschleunigung/Durchzug schon eher, aber das lässt sich sicherlich nicht drosseln, da wird der einzelne Motor entscheidend sein, hier gibt es ja eine gewisse Streuung.
Allein in YouTube sind Beschleunigungswerte des Formentor Plugins zwischen 6,3 und 7,2 s zu sehen, ebenso in verschiedenen Tests der namhaften Autozeitschriften.

Mein Cupra Händler hat von elektronischer Abregelung gesprochen, im Internet findet man bei spezieller Suche viele Hinweise, und letztendlich die unterschiedlichen Endgeschwindigkeitsangaben bei VW oder Audi bei gleichem System sind für mich schlüssige Hinweise, weiterhin fällt auf, dass das Fahrzeug bis zur Endgeschwindigkeit zügig hochbeschleunigt und dann abrupt stoppt anstatt immer langsamer zu beschleunigen.
 

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