Lackpflege, Tipps, Erfahrungen, etc.

Moin, man kann es auch übertreiben... ;-) Bei meinem nun getauschten 16 Jahre alten Scirocco (Grün), sah der Lack echt gut aus. Selbst noch da, wo Aufkleber waren.
 
Unsere Autos werden ausschließlich mit dem guten, zurückgewonnenen Wetterauer Regenwasser ohne irgendwelche Zusätze gewaschen - und zwar unterm heimischen Carport per Handwäsche. Aufgrund des Regenwassers gibt es schon mal keine Kalkflecken.:D Ansonsten abledern und fertig. Unsere Autos stehen immer da wie neu.
 
Solange es sich um eine Fahrzeugoberwäsche ohne chemische Zusätze handelt ist das kein Problem.
 
Also wir haben hier kein "eigenes Recht". Ein Verbot existiert nicht, solange keine chemischen Zusätze verwendet werden. Mehr kann ich nicht beitragen. Wäre ja auch absurd. Bei einem Starkregen in freier Wildbahn würde ja auch nicht mehr vom Wagen abgewaschen.
 
@Killboy

Ersteres trifft bei uns zu. Zitat aus Deinem Link:

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Zuletzt bearbeitet:
Naja, waschen ohne Zusätze macht nur wenig Sinn.
Aber ob es stark regnet, vielleicht noch bei 150km/h auf der Autobahn oder man mit klarem (!) Wasser abspült, macht definitiv keinen Unterschied.
(Je nach Versiegelung ist das Auto nach starkem Regen auch etwas sauberer ;) )
Und nach dem Abspülen kann man dann mit Rinse- oder Waterless rangehen.

Oder: man kauft sich so eine Waschmatte für ordentlich Geld und wäscht dann trotzdem vor der Tür :cool: (bei mir leider nicht möglich, da ich keine ausreichend ebene Fläche dafür habe).
 
Naja, waschen ohne Zusätze macht nur wenig Sinn.

Warum? Wir waschen alle unsere Autos seit nunmehr über 40 Jahren mit reinem Wasser ohne Zusätze, und alle Autos stehen top da auf Neuwagen-Niveau.
 
Weil es mit Tensiden besser und schonender (für den Lack) geht. Und je nach Schmutzart, verschmiert es mit Wasser eher gleichmäßig als das es entfernt wird.

Keine Ahnung wie häufig du wäscht, vielleicht funktioniert sowas, wenn man es nach jeder Fahrt macht. Ich würde da zumindest, bevor der Waschhandschuh/Schwamm o.ä. aufsetzt die Stelle dann wenigstens mit Detailer oder einem Waterless-Produkt besprühen.
 
Handwäsche (oder machen lassen) ist ein absolutes MUSS 😇 Da beim Formentor das Hinterteil doch ziemlich eckig und kantig ist bleibt eine Menge Dreck am Fenster und an den Ecken in den Waschstrassen kleben und isr eben einfach "nicht sauber"
 
ich habe meinen Alten mit 16 Jahren getauscht gegen Cupra nun. Handwäsche nie und die Ecken, wo die Waschanlage nicht hinkam habe ich zu Hause mit Sprayflasche und Lappen nachgewischt. Der Formentor hat nur einige mehr.... ;-)
 
Waschen auch ohne Zusätze ist hier verboten.

in unserer Kommune in NRW auch.

Deinen link habe ich nur kurz quergelesen. Da wird das WHG (Wasserhaushaltsgesetz - Bund .. entspr. EU- Richtlinien) zitiert. Eine Ebene darunter sind die Landeswassergesetze (LWG) und darunter die Abwassersatzungen der Kommunen angeordnet.

Beim Querlesen ist mir ein weiteres Stichwort aufgefallen: "Verschmutzung des Grundwassers". Das GW ist Allgemeingut, aus dem auch unser Trinkwasser gewonnen wird z.B. Uferfiltrat oder TW- Brunnen. Da kommen dann Wasserschutzgebiete (WSG) in´s Spiel. Selbst falls man sich in keinem WSG befindet, nimmt das GW oft weite Wege ... anderer Aspekt: Waschwasser versickert oft nicht im Boden sondern wird über befestigte Flächen in die Regenwasserkanalistion abgeleitet, die ihrerseits in Oberflächengewässern mündet. Gut, wenn da noch ein Regenklärbecken (RKB) vorgeschaltet ist, was aber eher eine mechanische und keine biologisch/ chemische Reinigungswirkung hat.

Deshalb entwässern Waschplätze über Koaleszenzabscheider in die Schmutzwasserkanalisation (Tankstellen müssen deshalb überdacht (also mit Dach) sein, einen medienbeständigen Belag und falls der Abstand zu Nachbargrundstücken/ Grünflächen nicht reicht, eine Spritzschutzwand haben. Im Einzelnen regeln das die "Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe" (TRwS) - da geht es dann Richtung Wasserwirtschaft, meinen Fachbereich.

Kurz und gut: auf unbefestigten Flächen ist m.M.n. kein Waschplatz für KFZ, auch nicht für die Oberwäsche, angesagt, denn theor. ist nicht auszuschließen, dass auch an der Oberfläche/ Felgen/ Reifen mineralölhaltige Betriebs-/ Schmierstoffe, Microplastik und PFAS haften. Früher kam noch Asbest von den Bremsbelägen hinzu.

Wenn der private Waschplatz definitiv zur öff. Schmutz-/ Mischwasserkanalisation entwässert, hätte ich weniger Bedenken, denn das geht zur Kläranlage, wo auch biologisch/ chemisch gereinigt wird (alles kriegen die leider auch nicht heraus, z.B. Hormone. Zu Zeiten covid hat man auf der Kläranlage sogar Viren im Abwasser gemessen).

Sorry, der Beitrag ist etwas ausführlich geraten, aber wie gesagt, mein Thema.
 

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